intensive oder häufige Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche
Herkunft
Aus medizinisch-psychologischer Fachliteratur (Reizverarbeitungsstörungen) in Medienkritik und Bildungsdebatte migriert; seit 1990er Jahren als kulturkritischer Begriff verbreitet
Funktion
Erzeugt das Bild einer überwältigenden, passiv erlittenen Bedrohung; macht digitale Alltags-Nutzung zur Katastrophe und Kinder zu schutzlosen Opfern — legitimiert staatlich-autoritäre Verbote als Schutzmaßnahme